Zeitungsarchiv 2010-2012

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Gießener Allgemeine, Februar 2010
Rafael Kraft Wehrführer in Steinheim
Vorgänger Armin Hofmann legte Amt nieder – Einsatzabteilung hat 16 Aktive

Hungen (tr). Im Schulungsraum des Gerätehauses traf sich die Einsatzabteilung der

Rafael Kraft (rechts) löst Wehrführer Armin Hof­mann (links) ab. Es gratulierte auch stellvertretende Wehrführerin Anneliese Kammer. (Foto: tr)

Freiwilligen Feuerwehr Steinheim zur Jahreshauptversammlung. Zu Beginn gab Wehrführer Armin Hofmann be­kannt, dass er sein Amt abgeben möchte. Sein Schwerpunkt liege bei der Technik und er habe das Amt seinerzeit nur als Notlösung angenommen. Jetzt habe er einen Nachfolger gefunden. Einstim­mig wurde Rafael Kraft zum neuen Wehrführer gewählt.

Stadtbrandinspektor Richard Pleyer hatte sich für eine halbe Stunde vom Hochwassereinsatz gelöst und nach seinem Grußwort beförderte er Kraft zum Oberfeuerwehrmann. 16 Aktive, da­runter drei Frauen, hat die Steinheimer Einsatz­abteilung. Sieben Unterrichtsabende, Erste-Hilfe-Training und elf Übungen wurden geleistet. Vier Aktive nahmen an Lehrgängen teil, einer an der Brandsimulationsanlage. Brände gab es nicht, aber technische Hilfeleistungen und Si­cherheitsdienste. Dafür war das Jahr bezüglich der Besuche von Jubiläumsfesten etwas stressig, bemerkte Hofmann. Die stellvertretende Wehrführerin Anneliese Kammer dankte dem schei­denden Hofmann für seine Arbeit und hofft, dass er im Bereich Technik weiter mitarbeitet. Orts­vorsteher Klaus Christ dankte der Wehr für ihre Einsatzbereitschaft.

Anschließend wechselte man in die Gaststätte Fischer zur Jahreshauptversammlung des Ver­eins Feuerwehr. Vorsitzende Werner Hofmann er­öffnete die Versammlung und verlas eine Rück­blick der Schriftführerin Alexandra Kammer, in der auch bereits der Musikzug erwähnt wurde. Höhepunkt waren die Jubiläen 60 Jahre Freiwil­lige Feuerwehr Steinheim und 45 Jahre Musik­zug, die anlässlich der Kirmes gefeiert wurden. Verschiedene Jubiläen der Mitglieder wurden von Vorstandsabordnungen zur Gratulation be­sucht. Dem Redaktionsteam wurde gedankt, das bereits im vierten Jahr mit dem »Martinshorn« über das Vereinsgeschehen informiert. 128 passi­ve Mitglieder hat der Verein neben den Aktiven in der Einsatzabteilung und dem Musikzug.

Jugendfeuerwehrwart Mario Petermann be­treut acht Jugendliche. Für ihn berichtete Lars Kraft. Im Januar wurden Weihnachtsbäume ein­gesammelt. Alle zwei Wochen finden im Sommer feuerwehrtechnische Unterweisungen statt. Stabführer Jürgen Zwerenz berichtete von der Arbeit der 34 Musiker und der 27 jungen Leute im Jugendmusikzug und in der Ausbildung. 39 Proben wurden geleistet und 28 Auftritte. Chris­tina Philippi steht dem Jugendorchester vor. Es wird im Frühjahr ein eigenes Muttertagskonzert veranstalten. Zehn gesonderte Proben waren an­gesetzt. Als Abwechslung fand eine Nachtwan­derung statt und ein Filmabend.

 

Gießener Allgemeine, November 2010
Vorschulkinder lernten, wie man sich im Brandfall verhält

Hungen (tr). Wie verhalten ich mich, wenn es brennt? Wie setze ich einen Notruf ab? Auf diese und andere Fragen rund um die Feuerwehr kennen die Hungener Vorschulkinder seit vergangener Woche die Antworten. Die Arbeitsgruppe »Brandschutzfrüherziehung« der Hungener Feuerwehren veranstaltete für die »Großen« der sieben Kindergärten, insgesamt 115 Jungen und Mädchen, eine Brandschutzfrüherziehung.

Am Donnerstag und Freitag kamen Brandschützer in die jeweiligen Kindergärten, informierten über richtiges Verhalten in Notfällen und brachten den Abc-Schützen in spe ihre Arbeit näher. Am Samstag besuchten die Mädchen und Jungen den Stützpunkt der Hungener Wehr. Nach Frühstück und Besichtigung von Räumlichkeiten und Einsatzfahrzeugen standen ein Kasperletheater und feuerwehrbezogene Spiele auf dem Programm. Ziel ist es, die Kinder mit dem Thema Feuer vertraut zu machen und Brände zu verhindern. Ein Höhepunkt für die Kinder ist immer die Fahrt mit einem Feuerwehrauto, und so wurden sie auch am Samstag nach dem obligatorischen Foto vor der Drehleiter mit einem Einsatzfahrzeug nach Hause gefahren.

Erfolgreich abgeschlossen: Die Hungener Vorschulkinder haben die Brandschutzerziehung hinter sich. (Foto:tr)

 

Gießener Allgemeine, November 2010
Über 100 Personen bekämpften »Brand«
Hungener Feuerwehren übten in Inheiden gemeinsam das Vorgehen im Ernstfall

Die »eingeschlossenen« Personen mussten bei der Übung gerettet werden. (Foto: tr)

Hungen (tr). Ein »Brand« bei der Firma Coleman in Inheiden löste am Freitagabend einen Großeinsatz als Übung der Hungener Feuerwehren aus. So sah es das Übungskonzept vor, das Bastian Haaf von der Feuerwehr Inheiden und Wehrführer Gerald Reitz ausgearbeitet hatten. Angenommen wurde der Ausbruch eines Feuers in der Werkstatt des mehrgeschossigen Gebäudes in der Exetilstraße, das sich schnell ausbreitete. Über die Brandmeldeanlage wurde das Feuer in der Leitstelle Gießen gemeldet, und von dort aus wurden dann die Wehren aus Inheiden, Trais-Horloff und aus der Kernstadt Hungen alarmiert. Indessen versuchten die Mitarbeiter im Gebäude, den Brand zu löschen, mussten aber dieses Vorhaben aufgrund der raschen Ausbreitung des Brandes aufgeben. Bei diesen Löscharbeiten »verletzten« sich fünf Mitarbeiter schwer. Im Büro waren weitere Personen auf Grund der großen Rauchentwicklung eingeschlossen.

Um in das Gebäude zu gelangen, mussten die Einsatzkräfte mit Atemschutzgeräten ausgerüstet werden. Inzwischen war auch die Drehleiter aus Hungen eingetroffen und wurde in Stellung gebracht, um Personen, die im zweiten Obergeschoss eingeschlossen waren, über die Leiter ins Freie zu bringen. Auch den Atemschutzgeräteträgem gelang es nach und nach, die Verletzten über das Treppenhaus ins Freie zu bringen. Dort wurden sie von Mitgliedern der DRK-Bereitschaft Hungen an einem Sammelplatz erstversorgt, bis sie in Kliniken gebracht werden konnten. Mittlerweile war es im Dachbereich zu einer Explosion gekommen, und durch Funkenflug geriet auch ein Nachbargebäude in Brand. Um dort das Feuer aus der Luft unter Kontrolle zu bringen, wurde zur Unterstützung die Drehleiter der Licher Feuerwehr geordert. Um genügend Atemschutzgeräteträger zur Verfügung zu haben, wurden dann auch Zug um Zug die übrigen Hungener Stadteilwehren nachalarmiert, so dass sich die Zahl der eingesetzten Feuerwehrleute auf über 100 belief. Die Übungsleitung hatte der stellvertretende Hungener Stadtbrandinspektor Udo Träger. Als Übungsbeobachter nahmen Stadtbrandinspektor Richard Pleyer, dessen Kollege aus Lich Marco Römer sowie der stellvertretene Wehrführer aus Laubach, Timo Loth, und der Hungener Wehrführer Stefan Kühl teil. Nach rund zwei Stunden war die Übung beendet, und als Fazit stand fest, dass die Übungsziele erreicht wurden. Diese waren: Aufbau einer funktionsfähigen Führungsstruktur, frühzeitiges Einrichten eines Bereitstellungsraumes für die nachrückenden Kräfte, die frühzeitige Nachalarmierung weiterer Einsatzkräfte, Bildung von Einsatzabschnitten, Aufbau einer sicheren Kommunikationsstruktur und die fachliche Betreuung verletzter Personen.

 

Gießener Allgemeine, November 2010
Seit 20 Jahren im Lehrplan
Brandschutzerziehung, in Hungens Kitas großgeschrieben

Hungen (tr). Seit nunmehr 20 Jahren schon gibt es in Hungens Kindergärten Brandschutzerziehung. In der vergangenen Woche war es wieder einmal soweit: Rund 20 Feuerwehrmänner und -frauen waren in den sieben Kitas der Großgemeinde unterwegs.

Die 20 gehören einer Arbeitsgruppe Brandschutzerziehung an, deren Mitglieder nicht nur Freizeit für den Unterricht in den Kindergärten aufwenden, sondern auch für die umfangreiche Vorbereitung. Darin einbezogen sind die Erzieherinnen. Die Hungener Gruppe betätigt sich darüber hinaus im Arbeitskreis »Brandschutzerziehung« auf Ebene des Landkreises Gießen. – Auch diesmal erfuhren die Jungen und Mädchen viel Wissenswertes in Sachen »Brandschutz«. Auf dem »Lehrplan« standen etwa »Aufgaben der Feuerwehr« oder »Verhalten im Brandfall«, hier insbesondere das richtige Absetzen eines Notrufs. Nicht zu vergessen: Die Feuerwehrleute zeigten den Kleinen, was man tun kann, damit erst gar nicht ein Brand entsteht. Höhepunkt auch in diesem Jahr war für die Kids natürlich die Fahrt mit dem Feuerwehrauto zum Stützpunkt in Hungen. Hier lernten sie die Ausrüstung der Feuerwehrleute kennen und hatten viel Spaß an einem Kasperletheater und Wasserspritzen.

Gruppenbild mit Drehleiter: 80 Hungener Kindergarten-Kindern mit ihren Betreuern nach Abschluss der Brandschutzerzieung. (Foto:tr)

 

Gießener Anzeiger, Januar 2012
Musikzug und Orchester suchen Dirigenten
Freiwillige Feuerwehr Steinheim hat nach 17 Neuzugängen jetzt 231 Mitglieder

STEINHEIM (ivi). In der Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Steinheim, blickte Wehrführer Rafael Kraft auf ein ruhiges Jahr mit nur einem Einsatz beim Hochwasser am Trais-Horloffer/Inheidener See zurück. Neun praktische Übungen und fünf Unterrichtsabende waren im Schnitt von sechs Aktiven besucht worden.

Die Steinheimer Jugendfeuerwehr hat nach vier Neuzugängen jetzt zwölf Mitglieder, berichtete Jugendfeuerwehrwart Markus Keblowsky. Nach dem Einsammeln der Weihnachtsbäume war der Delegiertentag aller Feuerwehren der Stadt der erste offizielle Termin. 14-täglich gab es 33 Ausbildungsstunden. Daneben gehörten zu den Freizeitaktivitäten ein Kinobesuch, ein Kegelabend, eine Nachtwanderung und der Ausflug aller Hungener Jugendwehren zum Abenteuerland Fort Fun im Sauerland.

Über den Verein berichtete der Vorsitzende Jürgen Hofmann. 17 neue Mitglieder haben den Bestand auf 231 erhöht. 18 sind in der Einsatzabteilung, 44 gehören dem Musikzug an. Für dieses Jahr hat sich der Vorstand entschlossen, mit dem Verein zur Förderung des Gemeinwesens die Steinheimer Kirmes auszurichten. Das sei eine gute Vorbereitung auf das 50-jährige Bestehen des Musikzuges 2013. Hofmann bedauert, dass Jürgen Zwerenz Ende 2011 die Leitung des Musikzuges abgegeben hatte. 40 Jahre habe er die Kapelle musikalisch und technisch vorangebracht.

Zwerenz sagte, nach 40 Jahren sei es Zeit für eine Nachfolge und dankte allen Aktiven und Unterstützern. Er berichtete über Arbeit und Aktivitäten des Musikzuges. 19 Auftritte hatte es gegeben, unter anderem in Hungen beim Marktplatz-Brunnenfest und dem Herbstfestival der Volksmusik. „Musik meets Brass“ in Trais-Horloff habe durch schlechte Werbung im Vorfeld nur wenig Besucher gehabt. Anders sei es bei einem Konzert in Bad Salzhausen und einem Wettbewerb in Nidda gewesen, bei dem die Drumband siegte. 49 Proben fanden statt, darunter einige gemeinsam mit Bellersheim und Villingen. 23 Jugendliche befinden sich in Ausbildung an verschiedenen Instrumenten. Die Jugendlichen hatten einige Unternehmungen mit der Jugendfeuerwehr. Für das Jugendorchester, das bisher unter der Leitung von Kathrin Waltz und Jana Poetzel stand, wird ein Dirigent gesucht. Bei den Ergänzungswahlen blieb der Platz des Schriftführers unbesetzt. Kommissarisch wurde das Amt von Jürgen Zwerenz und Jürgen Hofmann übernommen.

 

Gießener Allgemeine, Juli 2012
40 Jahre Zeltkirmes, zehn Jahre Jugendfeuerwehr
Steinheimer feierten vier Tage lang – Verein zur Förderung des Gemeinwesens war Ausrichter

Hungen (dv). Die Steinheimer Zeltkirmes gibt es seit 40 Jahren. Zuvor hatte die Kirmes im Wechsel bei den Gastwirten stattgefunden, was immer recht beengt war. Deshalb beschloss der damalige Stammtisch »Jugendfreund«, die Kirmes zukünftig in einem Zelt abzuhalten. So entstand 1972 die erste Zeltkirmes vor dem Steinheimer Bürgerhaus. Die Ausrichtung übernahmen im Wechsel die Vereine. 2003 zog die Feuerwehr zu ihrem Jubiläum mit dem Zelt hinter das Sportheim. Seitdem findet das Fest regelmäßig dort statt. Beschwerden aus der Nachbarschaft in der Ortsmitte und die Lage direkt an der Hauptstraße hatten letztlich zu dieser Verlagerung geführt. Seit drei Jahren ist der neu gegründete »Stein-heimer Verein zur Förderung des Gemeinwesens« Organisator. Dessen Leitung haben Jürgen Hofmann, Klaus-Peter Hofmann, Christian Huhn und Christian Kammer.

Ziel ist nicht nur die Ausrichtung der Kirmes, so Klaus-Peter Hofmann, sondern man möchte nach dem gelungenen Start nunmehr den Erlös in gemeinnützige Projekte stecken. Der Verein mit inzwischen 120 Mitgliedern fand die volle Unterstützung der Bevölkerung und der anderen Vereine. In diesem Jahr begann die Kirmes wieder mit einer Disco am Freitag. Die »Rock und Pop Nacht« bestritten die DJs Lenthil dish und PhilK. Janina Rieger, Publikumsmagnet aus Bellersheim, sowie »Van & Baker und Band« sorgten für ein volles Festzelt zur Steinheimer Schlagernacht am Samstag.

Der Sonntag ist immer der Familientag. Er begann mit der Zehn-Jahr-Feier der Jugendfeuerwehr. In einer Chronik erinnerten Wehrführer Ra-fael Kraft und Jugendfeuerwehrwart Markus Keblowsky an die Vergangenheit. Die Gründungsmitglieder waren Burkhard Jochem (Jugendfeuerwehrwart), Thorsten Bipp als sein Stellvertreter, Alexandra Kammer, Alexander Wieskamp, Christian Hofmann, Fabian Desch, Marcel Rau, Ni-co Hofmann und Sebastian Roch. Die heutige Jugendfeuerwehr besteht aus elf Mitgliedern. Burkhard Jochem überreichte ihnen einen neuen Jugendfeuerwehr-Wimpel. Im Anschluss daran zeigte der Nachwuchs mit einer Schauübung sein Können und bot Spiele für Kinder und Jugendliche an. Im Zelt erfreuten die Gesangvereine »Frohsinn« Steinheim und »Liederkranz« Hungen mit fröhlichen und modernen Liedern. Jürgen Schöffmann und Ingeborg Stark wechselten sich als Dirigenten und Klavierbegleiter ab. Jürgen Hofmann moderierte den Nachmittag, bevor er im Programm der »Steinheimer Musikanten«, dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Steinheim, mitwirkte. Unter ihrem neuen Dirigenten Andreas Bräunig spielten die Musiker Märsche und beliebte Volksmusikmelodien – dafür gab es reichlich Applaus. Die Tanzgruppen des SV Steinheim unter Leitung von Nicole Siegl zeigten ihr Können. Die Jüngsten, die »Carambas«, erhielten Beifall für ihren gymnastischen Tanz, die »Sweet devils« im barocken Outfit und mit modernem Showtanz kamen nicht ohne Zugabe von der Bühne. Die »Flabby cheeks« tanzten das Märchen von Schneewittchen und den sieben Zwergen und erhielten starken Beifall. Eine weitere Attraktion des Nachmittags war eine Verlosung, die neben den Preisen wie einem Rasenmäher als Hauptgewinn auch einen Seat zur freien Verfügung für ein Jahr brachte. Die Tanz-Gala am Abend bestritt »Tom’s Jet Set«.

Am Montag eröffnete Bürgermeister Rainer Wengorsch den Frühschoppen mit Fassbier-Anstich und den Klängen der Ohmtalmusikanten. Später sorgten die »Wilderer« aus dem Bayrischen Wald für Stimmung.

Die »Sweet Devils« trugen zum Programm bei. (Foto: dv)

 

Gießener Allgemeine, September 2012
Steinheimer Feuerwehr beim Steinheim-Tag im Allgäu

Hungen (dv). Zwei Tage war die Einsatzabteilung der Steinheimer Feuerwehr zu Gast in Steinheim im Allgäu. Hier trafen sich zur 125-Jahr-Feier der Feuerwehr Memmingen-Steinheim acht Wehren mit dem gleichen Ortsnamen aus ganz Deutschland zum »Steinheimer Tag«, den es seit 1969 gibt. Nach dem Empfang im Festzelt, und der Einquartierung fuhren die Brandschützer in das Rathaus nach Memmingen. Hier wurden sie vom Schirmherrn, Bürgermeister Dr. Ivo Holzinger, begrüßt. Als Vertreter der Hungen Steinheimer Wehr übermittelte Ortsvorsteher Klaus Christ die Grüße der Stadt Hungen. Während eines Festaktes trugen sich alle in das Goldene Buch der Stadt ein. Erstmals war auch eine ausländische Wehr dabei. Die Feuerwehrkameraden kamen aus Luxemburg. Von der Abordnung aus Hungen Steinheim unterschrieben Rafael Kraft, Klaus Christ und Anneliese Kammer. Am Abend sorgte die »Schwindligen 15« für fröhliche Stimmung. Der nächste Tag begann mit der Totenehrung am Denkmal und dem Gottesdienst im Festzelt. Zum Frühschoppen wurden Grußworte gehalten und Geschenke ausgetauscht. Am Nachmittag beteiligten sich alle Steinheimer Brandschützer an einem Festzug durch Steinheim im Allgäu. (Foto: dv)

 

Gießener Allgemeine, September 2012
Hungens Vorschüler wissen Bescheid
Wie verhalte ich mich bei Feuer und in anderen Notfällen richtig?

Hungen (tr). Eine Brandschutzfrüherziehung für alle Vorschulkinder der sieben Kindergärten der Großgemeinde Hungen stand dieser Tage auf dem Programm. Knapp 100 Mädchen und Jungen, aufgeteilt in mehre Gruppen, wurden von rund 20 Floriansjüngern unterrichtet, einen Notruf abzusetzen, sich bei Feuer und in Notfällen richtig zu verhalten. Außerdem erfuhren sie einiges über die Arbeit der Feuerwehr.

Auch die Gerätschaften und Fahrzeuge wurden vor Ort unter die Lupe genommen -inklusive Spritztour und Entnahme an einer Wasserstelle -, feuerwehrbezogene Spiele gemacht. Höhepunkt war ein Feuerwehr-Kaspertheater für alle. Für die Brandschützer bedeutete dies alles eine große logistische und organisatorische Planung, die jedes Jahr wieder neue sorgfältige und intensive Vorbereitung erfordert.

Hungens künftige Abc-Schützen statteten der Feuerwehr einen Besuch ab, um jede Menge zu lernen. (Foto: tr)