Zeitungsarchiv 2008-2009

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Gießener Allgemeine Zeitung, Februar 2008
Zur Einsatzabteilung gehören 18 Aktive
Jahreshauptversammlung der Steinheimer Feuerwehr- Musikzug trat 25-mal auf

Hungen (tr). Zur Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Steinheim konnte Wehrführer Armin Hofmann zahlreiche Mitglieder der Einsatzabteilung sowie den Hungener Stadtbrandinspektor Richard Pleyer im Vereinsraum der Feuerwehr begrüßen. Hofmann führte aus, dass die Einsatzabteilung derzeit 18 Aktive hat, darunter vier Frauen. An Einsät­ze wurden drei technische Hilfeleistungen und drei Brandsicherheitsdienste registriert. Außerdem fanden sechs Unterrichtsabende und neun Übungen sowie drei Alarmübungen Statt.

Am häufigsten nahmen Rafael und Lars Kraft sowie Markus Keblowsky an den Übungen teil. Drei Aktive besuchten den Grundlehrgang und einer das Erste-Hilfe-Training. An dem schon zur Tradition gewordenen Teamcup nahmen über 20 Wehren teil. Besucht wurden auch wieder die befreundeten Wehren in Steinheim/Allgäu und Steinheim/Main. Für 2008 ist der Besuch der of­fiziellen Feuerwehrveranstaltungen und einiger Feste benachbarter Wehren vorgesehen.

Mario Petermann berichtete über die Jugend. Drei Mitglieder schieden aus Altersgründen aus. Als einziger entschied sich Fabian Desch für die Einsatzabteilung. Dafür wurden bei einer Wer­beaktion anlässlich des Team-Cups drei neue Mitglieder gewonnen, sodass die Zahl neun wie­der erreicht ist. Alle zwei Wochen treffen sich die Jugendlichen zur Ausbildung. Beim Zeltlager der Stadt-Jugendfeuerwehren war die Nach­wuchsabteilung dabei. In diesem Jahr wird Steinheim diese Freizeitaktion mit feuerwehr­technischem Hintergrund ausrichten.

Nach der Sitzung zog man in die »Fischerstu­be« um, wo der Verein der Feuerwehr seine Jah­reshauptversammlung abhielt. Nach der Eröff­nung durch den Vorsitzenden Werner Hofmann, gab Schriftführerin Alexandra Kammer einen kurzen Vorstandsbericht. Armin Hofmann und Mario Petermann berichteten aus der Einsatzab­teilung. Christina Philippi ist Jugendleiterin im Musikzug der Wehr. Die aktive Abteilung hat derzeit 32 Kinder und Jugendliche in der Ausbil­dung. Bevorzugt sind Klarinette und Querflöte.

21 Personen gehören zum Jugendorchester, dem es an »tiefem Blech« fehlt. Mit den Kindern wur­de außerdem gebastelt, und man unternahm eine Theaterfahrt nach Bingen. Den Leiter des Mu­sikzuges Jürgen Zwerenz vertrat Vizedirigentin Jana Poetzel. 43 Übungsstunden wurden absol­viert, bei geringfügigen Schwankungen sind es 35 Musikerinnen und Musiker. Die Auftritte summierten sich 2007 auf 25, darunter auch Fa­schingsumzüge. Höhepunkte waren ohne Zwei­fel der »Tag der Musik« beim Hessentag in Butzbach und der »Steinheimer Tag« in Memmingen mit Konzert und Festzug. Großen Beifall ver­dienten sich die Steinheimer Musikanten auch beim Oktoberfest der Hungener Senioren in der Stadthalle, das der Musikzug gemeinsam mit dem Gesangverein gestaltet hatte.

Für dieses Jahr stehen bereits wieder einige wichtige Termine fest. Am 24. Mai findet ein Konzert mit der Stadtkapelle Nidda, am 8. Juni ein Kurkonzert in Bad Salzhausen und am 3. Au­gust ein Auftritt beim musikalischen Sommer auf dem Schiffenberg statt. Eine Woche später geht es dann für drei Tage zu den Freunden nach Zoersel in Belgien.

Nach dem Kassenbericht von Dirk Kammer stand eine Ergänzungswahl an. Jürgen Hofmann löste Birgit Peppler als Vertreter der Musikabtei­lung ab. Für 15 Jahre Arbeit in der Einsatzabtei­lung wurde Markus Keblowsky ausgezeichnet. Befördert wurden Sina Kraft zur Feuerwehr­frau, Lars Kraft und Patrick Nicklas zum Feuer­wehrmann.

 

Gießener Anzeiger, Mai 2008

Zum Abschluss der Brandschutzerziehung Feuerwehr in Hungen besucht

An zwei Tagen stand in den Kindergärten Brandschutzfrüherziehung auf dem Plan. Die Mädchen und Jungen erfuhren von zwölf Feuerwehrleuten, wie sie sich im Brand- fall zu verhalten haben und wie man einen Notruf absetzt. Zum Abschluss besuchten die 90 Kinder den Feuerwehrstützpunkt in der Kernstadt Hungen. Dort erfuhren sie alles über die Fahrzeuge und Einrichtungen. Mit der Kübelspritze   wurde anschließend Zielspritzen geübt,   außerdem gab es einige Spiele und es wurde gemeinsam gefrühstückt. Danach galt die Aufmerksamkeit der Mädchen und Jungen dem Feuerwehrkasper und Bellersheim  und Obbornhofen  seinen Sprüchen. Organisiert und geleitet wurde das Ganze von Reinhold Böcher sowie Silvia und Jörg Ritter. (Foto: Prangenberg-Vick)

 

Gießener Allgemeine, Mai 2008
Der Stadtpokal der Jugendfeuerwehren geht nach Langd

Wettbewerb fand im Rahmen eines Zeltlagers in Steinheim statt- Nonnenroth und Trais-Horloff auf den Rängen 2 und 3

Hungen (tr). Mit einer Differenz von nur weni­gen Punkten hat die Jugendfeuerwehr aus Langd den Stadtpokal der Hungener Jugendfeu­erwehren gewonnen. Das Team verwies die Mann­schaften Nonnenroth I und Trais-Horloff auf Rang 2 und 3. Auf den weiteren Plätzen folgten Villingen, Bellersheim, Utphe, Hungen-Stadt und Nonnenroth II.

Der Stadtpokalwettkampf fand im Rahmen des dreitägigen Jugend­feuerwehrzeltlagers in Steinheim statt, das die dortige Feuerwehr aus­richtete. Auch beim Fuß­ballturnier siegte Langd, gefolgt von Trais-Horloff und Utphe. Beim Spiel ohne Grenzen siegte Langd II gefolgt von Steinheim und Trais-Hor­loff II. Bei der Siegereh­rung am Samstag betonte Stadtverordnetenvorsteher Helmut Algner, dass praktisch jede Mannschaft einen Pokal verdient habe. Der Wettstreit solle dazu dienen, sich für weitere Wettbewerbe zu wappnen. Ortsvorsteher Klaus-Dieter Christ bedankte sich bei al­len Teilnehmern so­wie bei den Betreu­ern und bei der aus­richtenden Feuer­wehr Steinheim. Auch die stellvertre­tende Wehrführerin Anneliese Kammer bedankte sich im Namen der Einsatz­abteilung und des Vereins der Feuer­wehr bei den vielen Jugendlichen.

Gruß worte über­mittelten Kreisjugendfeuerwehrwart Thorsten Klee und Stadtbrandinspektor Richard Pleyer. Dank sagte Stadtjugendwart Sven Jedamski an die Adres­se der vielen Helfer. Neben dem Sieger­
pokal konnte das Team aus Langd auch den von Bür­germeister Klaus Peter Weber gestifteten Wan­derpokal entgegennehmen.  (Foto: tr)

Stadtpokal der Hungener Jugendfeuerwehren: die Siegerehrung

 

Gießener Anzeiger, September 2008
Drei-Tages-Konzept der Brandschutzerziehung hat sich bereits bei der Premiere bewährt

Drei Tage lang waren 100 Vorschulkinder aus den sieben Hungener Kindergärten Gäste der Feuerwehr. Seit fast 20 Jahren leisten die Wehren diese freiwillige Arbeit. Bislang wurden die Gruppen in den Kindergärten einzeln betreut. Durch den Rückgang der Kinderzahlen hat sich der Arbeitskreis der Brandschutz-Früherziehung nach Abstimmung mit den Erzieherinnen darauf geeinigt, die Aufklärungsarbeit nur noch einmal jährlich in einem dreitägigen Seminar, davon zwei Tage in den Kindergärten und einen Tag im Feuerwehrstützpunkt Hungen für alle sieben Kindergärten anzubieten. Der erste Versuch erwies sich, wie von den Beteiligten zu hören war, als gelungen. Nachdem Mitglieder der Stadtteil wehren in den Kindergärten den Kindern das Verhalten im Brandfall näher gebracht hatten, fand am Samstag der Besuch bei der Feuerwehr statt. An verschiedenen Stationen lernten die Kinder, wie man ein Feuer mit Wasser bekämpft, die Geräte und Fahrzeuge wurden bestaunt und der Feuerwehr-Kasper machte seine Spaße. Trotz des großen organisatorischen und logistischen Aufwands war das Feuerwehrteam um Silvia und Jörg Ritter nach Abschluss der Aktion mit dem neuen Konzept und dem Ablauf zufrieden. Auch Stadtbrandinspektor Ernst-Richard Pleyer war von der Arbeit beeindruckt und betonte, dass man sich auf die Arbeit des Brandschutzerziehungsteams stets verlassen könne. (Foto: Prangenberg-Vick)

 

Licher Wochenblatt, Oktober 2008
Nachwuchs für den Verein

 

Gießener Allgemeine, Feburar 2009
Hohlstrahlrohre für zwölf Hungener Feuerwehren

Hungen (pm). Seit 2007 stattet die Sparkassen-Versicherung Feuerwehren in Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz mit Holstrahlrohren aus. Jetzt profitieren auch die Feuerwehren in Hungen von dieser Unterstützung. Vertriebsbevollmächtigter Reinhold Strickrodt überreichte zwölf dieser Schlauchendstücke an Ersten Stadtrat Herbert Engel, Stadtbrandinspektor Richard Pleyer, den Hungener Brandschutzdezernenten, Stadtrat Bernd Crispens, und Vertreter aller zwölf Stadtteil-Feuerwehren. Laut Strickrodt hat jedes Hohlstrahlrohr einen Wert von rund 450 Euro. Die Endstücke sind vor allem für die Brandbekämpfung in Innenräumen geeignet. Das Löschwasser kann stufenlos dosiert werden – vom Vollstrahl bis zum feinen Wassernebel. So könne starker und gefährlicher Rauchentwicklung entgegengewirkt werden. Außerdem würden Folgeschäden durch Löschwasser vermieden. (Foto: us)

 

Gießener Allgemeine, Juli 2009
Zum 60-jährigen Jubiläum neue Oberhemden spendiert

Hungen (dv). Neue dunkelblaue Polo-Shirts gab es für die Männer und Frauen der. Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Steinheim. Gespendet wurden sie von Metzgermeister Karl-August Bender aus Hungen als Anerkennung für den stets selbstlosen Einsatz und zum 60-jährigen Bestehen der Wehr. Einsatzleiter Armin Hofmann dankte dem Hungener Geschäftsmann und überreichte die Polohemden seinen Feuerwehrkameraden. Kurz danach schrillte die Sirene in dem Hungener Stadtteil. Die Mitglieder der Einsatzabteilung wurden zu einer Übung gerufen. In einer Hofreite im fachwerkreichen Ortskern war in der ersten Etage ein Feuer ausgebrochen. Atemschutzträger mussten aus dem Gebäude Menschen retten. Die Leitung hatten Wehrführer Armin Hof mann (r.) und seine Stellvertreterin Anneliese Kammer (Mitte). (Foto: dv)

 

Gießener Allgemeine, Juli 2009
Ganz Steinheim feierte mit der Feuerwehr und mit dem Musikzug
Kommersabend zum Höhepunkt des 60- bzw. 45-jährigen Bestehens ausgerichtet-Ausführlicher Blick in die Vereinsgeschichte – Auch Gäste aus Belgien begrüßt

Kreisbrandmeister Roland Kraus (Zweiter von rechts) ehrte Walter Philippi für 40 Jahre und Vorsitzenden Werner Hofmann für 25 Jahre aktiven Dienst (Mitte). Zu den Gratulanten zählten auch der Hungener Bürgermeister Klaus Peter Weber (L), Stadtbrandinspektor Richard Pleyer (hinten, in der Mitte) und Stadtverordnetenvorsteherin Karin Asmus (rechts).

Hungen (tr). Mit einem vielseitigen Programm feierte am Wochenende die Steinheimer Feuerwehr ihr 60-jähriges Bestehen, der Musikzug der Wehr blickte zudem auf sein 45-jähriges Bestehen zurück. Zum Auftakt gab es am Freitag eine »Beat Nacht« im Festzelt. Am Samstag schloss sich ein großer Kommersabend an, zu dem Vereinsvorsitzender Werner Hofmann und seine Stellvertreterin Anneliese Kammer eine große Gästeschar begrüßte – darunter auch die-Freunde aus Sint-Antonius-Zoersel (Belgien) und aus Hanau-Steinheim sowie Kreisbrandmeister Roland Kraus, Kreisstabführer Karl-Heinz Schmitt, Hungens Stadtbrandinspektor Richard Pleyer und dessen Stellvertreter Udo Träger, Stadtverordnetenvorsteherin Karin Asmus, Bürgermeister Klaus Peter Weber, Stadtrat Bernd Chrispens und natürlich die Vertreter der Ortsvereine sowie Ortsvorsteher Klaus-Dieter Christ, Pfarrer Holger Fritz und Ehrenvorsitzender Werner Gebhardt.
Der Bürgermeister übermittelte die Glückwünsche der Stadt und würdigte zunächst das Engagement der Feuerwehrleute: »Ihr seid tapfer, immer einsatzbereit und unbezahlbar!« Der Musikzug sei ein wichtiger Kulturträger und Repräsentant der Stadt Hungen und des Stadtteils Steinheim, unterstrich Weber. Stadtverordnetenvorsteherin Karin Asmus gratulierte namens der Stadtverordnetenversammlung und betonte, die Stadt werde Feuerwehr und Musikzug auch künftig so ausstatten, dass diese ihre Aufgaben im Interesse der Bürger leisten können.

Kreisstabführer Karlheinz Schmitt (r.) ehrte Ulrich Gebhards und Jana Poetzel für 25-jährige und Jürgen Zwerenz (v.l.) für 40-jährige Mitarbeit im Musikzug.

Erster Einsatz: ein Scheunenbrand
Im Anschluss lockerten der Musikzug und der Gesangverein »Frohsinn« das Programm mit einigen Beiträgen auf. Wehrführer Armin Hofmann gab danach einen kurzen Rückblick in die Vereinsgeschichte. Im Jahre 1949 trafen sich insgesamt 47 Männer zur Gründungsversammlung; 30 Aktive lösten damals die Pflichtfeuerwehr ab. Otto Schmidt wurde Kommandant, Johann Lorenz sein Stellvertreter. Drei Monate später mussten sich die Männer erstmals im Einsatz bewähren: eine Scheune brannte. Im Laufe der Jahre erforderten etliche Einsätze Mut und Können. Die Vielseitigkeit der »Blauröcke« reichte von der Bekämpfung eines Wegrandbrandes über Einsätze bei Hochwasser und Wohnhausbrand bis zu Aufräumarbeiten nach Windbrüchen.
Die anfangs spärliche Ausrüstungwurde 1957 durch einen »Opel- Blitz« und eine Motorspritze verbessert.1972 kam ein Löschfahrzeug LF8 hinzu, 20 Jahre später wurde das hochtechnische Löschfahrzeug TSTW übergeben.
Ein wichtiges Kapitel in der Geschichte der Wehr war der Umbau des Gerätehauses. 1986 legte die Stadt hierzu die ersten Pläne vor, acht Jahre später konnte das Domizil dann mit einem »Tag der offenen Tür« seiner Bestimmung übergeben werden. Ein Großteil der Arbeit war in Eigenleistung absolviert worden.
Dass sich bei der Steinheimer Wehr in den letzten 60 Jahren nicht alles »nur« um den Brandschutz drehte, beweist der örtliche Musikzug. Er gründete sich 1964 aus dem bereits bestehenden Fan-farenzug. Seine Entwicklung zum qualifizierten Musik- und Spielmannszug ist dem Einsatz der musikalischen Leitung zu verdanken. An der Spitze steht mit Jürgen Zwerenz ein versierter Dirigent. Die Steinheimer Musikanten sind bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen gern gesehen und gehört.
Vor 40 Jahren wurde erstmals der »Steinheimer Tag« ausgerichtet, der regelmäßig in einer der acht Kommunen namens Steinheim stattfindet. Seit 1993 wird unter Leitung von Werner Hofmann der »Teamcup« veranstaltet, bei dem feuerwehrtechnisches Können mit Spiel und Spaß verbunden ist.

Die Gründer der Feuerwehr Steinheim wurden vom Vorsitzenden Werner Hofmann (rechts) geehrt. Dies waren (v.l.) Kurt Hofmann, Reinhard Hofmann, Helmut Hofmann III., Werner Bipp und Richard Desch. (Fotos: tr)

Gründungsmitglieder wurden geehrt
Nach dem Rückblick ehrte Vorsitzender Hofmann die Gründungsmitglieder Kurt Hofmann, Reinhard Hofmann, Helmut Hoffmann III., Werner Bipp und Richard Desch (nicht anwesend: Helmut Hofmann II., Otto Knauß, Walter Hofmann, Erhard Dietz und Werner Fuchs).
Zu einer »musikalischen Weltreise« luden dann die fünf Tanzgruppen des Sportvereins »Teutonia« ein; einstudiert hatte das Ganze Nicole Siegl. Nach einem weiteren Beitrag des Jubiläums-Musikzuges unter der Leitung von Jürgen Zwerenz gingen Jana Poetzel und Christian Kammer mit einer »Power Point«-Prasentation auf die Musikzug-Historie ein. Stadtbrandinspektor Pleyer dankte Feuerwehr und Musikzug für ihre Arbeit und gratulierte im Namen des Wehrführerausschusses.

 

Gießener Anzeiger, September 2009
Erfolgreicher Start des neuen Konzepts zur Brandschutzerziehung

Das Team der Freiwilligen Feuerwehr Hungen, das für die Brandschutzerziehung in Kindergärten zuständig ist, arbeitet seit vergangenem Jahr nach einem neuen Konzept. Bis 2008 wurden alle drei Jahre mit Unterstützung der Ortsfeuerwehr alle Besucher der Kindergärten unterrichtet. Nun gehen die Brandschutzerzieher jedes Jahr in die Einrichtungen, klären aber nur die Vorschulkinder über die Arbeit der Feuerwehr auf. Drei „Tage waren 90 Vorschulkinder der sieben Kindergärten der Stadt Hungen Gäste der Feuerwehr. Im ersten Schritt stellten sich die Wehrleute vor und probten das Alarmieren. Dann hieß es „Wie verhalte ichmich, wenn es brennt, was muss ich tun, damit die Feuerwehr kommt?“ Daneben lernten die Kleinen, warum ein Feuer überhaupt brennt und wie man es löschen kann. Am zweiten Tag wird das Telefonieren mit der Leitstelle geübt und Bilder von Einsätzen der Feuerwehr gezeigt. Am dritten Tag kamen die Kinder, wie auch schon nach dem alten Konzept, zum Hungener Stützpunkt. Hierfaszinierten die Feuerwehrautos und deren Inhalte. Der Schlauchturm wurde bewundert. Ohne Wasser geht es bei der Feuerwehr nicht, und so durfte jedes Kind einmal mit einem Feuerwehrschlauch spritzen. So endete der letzte Tag mit viel Spaß.Trotz des großen organisatorischen und logistischen Aufwands war das Feuerwehrteam um Silvia Ritter und Reinhold Böcher nach Abschluss der Aktion mit der Erziehungseinheit, die zum zweiten Mal nach dem neuen Konzept durchgeführt wurde und dem Gesamtablauf zufrieden. Der Leiter der Hungener Feuerwehren, Stadtbrandinspektor Ernst-Richard Pleyer, betonte, dass man sich auf die Arbeit des Brandschutzerziehungsteams stets verlassen könne und die Erfüllung des gesetzlich vorgeschriebenen Auftrags durch die freiwilligen Hungener Brandschützer auch in Zukunft sichergestellt sei.   ivi/Bild: Prangenberg-Vick

 

Gießener Zeitung, September 2009
21 Floriansjünger werden heute geprüft
Grünberg (sm). Heute endet in der Galtüsstadt der Maschinistenlehrgang des Kreisfeuerwehrver-bands Gießen. Zur Prüfung durch Kreisbrandmeister und Lehrgangsleiter Marco Klein werden 21 Brandschützer antreten. Diese wurden in den letzten Wochen durch Joachim Klein (Lollar), Peter Gau (Wettenberg-Launsbach), Jörg Magold (Reiskirchen-Bersrod), Ernst-Richard Pleyer (Hungen-Inheiden), Michael Noll (Lich), Gerrit Laun (Gießen), Holger Schmandt (Pohlheim-Watzenborn-Steinberg) und Bernd Kreß (Gießen-Kleinlinden) unterrichtet. An derhe’utigen Abschlussprüfung nehmen teil Steffen Ommert (Allendorf-Lumda), Andreas Weil (Biebertal-Vetzberg), Ute Peter (Buseck-Beuern), Karsten
Schmitt, Pascal Roglin (beide Gießen), Joseph Lauster, Denny Hermann (beide Grünberg), Philipp Schombert (Grünberg-Lardenbach), Dominik Meyer (Grünberg-Lehnheim), Christoph Beyer, Natascha Müller (beide Grünberg-Lumda), Jan Körbächer (Heuchelheim), Matthias Körner (Langgöns), Uwe Metzger (Langgöns-Espa), Jürgen Lutz (Laubach-Gonterskirchen), Jörg Momberger (Laubach-Röthges), Stephan Roth (Lich-Langsdorf), Tim Wolfram (Lollar), Patrick Nicklas, Rafael Kraft (beide Hungen-Steinheim) und Florian Volk (Reiskirchen).

Die Teilnehmer des Maschinistenlehrgangs der Kreisfeuerwehr. (Foto: Karger)