Zeitungsarchiv 1994-1996

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Gießener Allgemeine, März 1994
Herausragendes Ereignis war Stadtfeuerwehrtag
Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Steinheim – 800 Arbeitsstunden wurden für Gerätehausumbau aufgewendet

Hungen-Steinheim (tr). Das abgelaufene Jahr bei der Freiwilligen Feuerwehr Steinheim stand ganz im Zeichen des Um- und Ausbaues des Feuerwehr-Gerätehauses. Dies berichtete Wehrführer Walter Philippi in der Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung am Samstag abend im Feuerwehr-Gerätehaus. Für diese Baumaßnahme seien von den Feuerwehrmitgliedern rund 800 Arbeitsstunden aufgewendet worden. Der Wehführer dankte allen Beteiligten, allen voran Werner Gebhardt für dieses Engagement. Trotz dieses Zeitaufwandes seien wieder zahlreiche Übungen und Schulungsabende abgehalten worden. Hinzu kämen einige Funkübungen sowie die Teilnahme an der Großübung in Obbornhofen. Herausragendes Ereignis sei aber der von der Steinheimer Wehr veranstaltete Stadtfeuerwehrtag und der damit zum erstenmal ausgetragene »Team-Cup« gewesen, der Dank des Erfolges auch in diesem Jahr wieder in Steinheim stattfinden solle. Für die Aus- und Weiterbildung wurden wieder einige Lehrgänge sowie die Atemschutzstrecke bei der Berufsfeuerwehr in Gießen besucht. An einem Lehrgang als Kreisausbilder nahm Matthias Roth mit Erfolg teil. Ein weiterer Höhepunkt war die Fahrt zum »Steinheimer Tag« in Dillingen an der Saar, wie Philippi abschließend ausführte.

Die Grüße der städtischen Gremien übermittelte Stadtverordnetenvorsteher Ernst Spengel, und der stellvertretende Stadtbrandinspektor Richard Pleyer dankte der Wehr auch im Namen von Stadtbrandinspektor Reinhold Dörr. Im Anschluß an der Versammlung der Einsatzabteilung fand die Jahreshauptversammlung des Vereins in der Gaststätte Fischer statt. Vereinsvorsitzender Werner Gebhardt ging in seinem Bericht vor einer großen Anzahl von Mitgliedern noch einmal auf den Um- und Ausbau des Gerätehauses und den Steinheimer Tag Dillingen sowie auf den Stadtfeuerwehrtag in Steinheim ein. Auch Ortsvorsteher Armin Dietz lobte im Namen des Ortsbeirates und der Steinheimer Bürger das große Engagement der Feuerwehrmitglieder. Einen Dank sprach Dietz auch den Mitgliedern des Musikzuges und dessen Stabführer Jürgen Zwerenz aus. Der Musikzug Steinheim hat derzeit 84 Aktive, davon sind 28 im Jugendmusikzug. Wie Stabführer Zwerenz in seinem Bericht weiter ausführte, fanden im abgelaufenen Jahr 43 Übungsabende bei den Aktiven und 37 bei den Jugendlichen statt. Desweiteren haben sechs Übungen mit den Musikzügen aus Hungen, Villingen und Bellersheim stattgefunden, um für den gemeinsamen Auftritt aus Anlaß des Hessentages in Lich zu üben. Dieses Ereignis sei besonders faszinierend gewesen. Weitere Höhepunkt waren die Teilnahme am Rosenmontagszug in Köln und die Umrahmung beim »Stelldichein der Spielleute« aus Anlaß der Landesleistungswettkämpfe der Hessischen Feuerwehren in Hungen.

Nach dem Bericht des Jugendwartes für den Jugendmusikzug, Dirk Oberheim, nahm der stellvertretende Stadtbrandinspektor Richard Pleyer eine Reihe von Beförderungen vor. Zum Oberfeuerwehrmann wurden Thomas Eckl und Markus Hofmann und zum Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau Melanie Kühnel, Tatjana Konrad, Andrea Oberheim, Stefan Wörner, Stefan Schmidt und Manuel Knaus befördert.

 

Gießener Allgemeine, März 1994
Feuerwehrgerätehaus erstrahlt in neuem Glanz
Einweihung des Um- und Anbaus wurde jetzt vorgenommen – Die Kosten wurden durch die Eigenleistung reduziert

Hungen-Steinheim (mh) »Braucht ein gut‘ Ding immer auch viel Weile?« – eine Frage, die am Freitagabend aus Anlaß der »offiziellen« Inbetriebnahme des um- und angebauten Feuerwehrgerätehauses von einigen Verantwortlichen immer wieder gestellt wurde. Aus den Reden wer zu entnehmen, daß nun alle froh sind, nach langer »Vorlaufzeit« endlich das Ziel, nämlich eine gute Unterkunft für die Feuerwehr und dazu die von Grund auf renovierte Verwaltungs­außenstelle erreicht zu haben.Wehrführer Walter Philippi wies auf die Probleme bei der Planung und Finanzierung, aber auch auf den hervorragenden Einsatz seiner Mannschaft hin. Er dankte besonders dem 1. Vorsitzenden des Vereins Freiwilligen Feuerwehr, Werner Gebhardt, sowie Ortsvorsteher Armin Dietz.

Bürgermeister Klaus Peter Weber berichtete, bereits im Jahre 1988 sei man in die Planung eingestiegen. Planungsentwürfe und Kostenvoranschläge -171 000 DM sollte die ganze Sache kosten – wurden im Mai 1989 durch das beauftragte Büro vorgelegt. Im Februar 1992 freute man sich über den Eingang der Baugenehmigung. Ende 1992 bzw. Anfang 1993 ging es dann richtig los, und Ende des letzten Jahres freuten sich die Steinheimer, daß nun das Werk vollendet war.

Wie der Bürgermeister mitteilte, mußten 424 126,96 DM für Um- und Ausbau aufgewendet werden. In der genannten Summe sind 70 000 DM als Landes- und 10 000 DM als Kreiszuschuß enthalten. Enthalten ist auch die Eigenhilfe der Wehr, die mit ca. 50 000 DM genannt wurde. »Die Kosten wären noch weit höher gewesen, hätten nicht die Mitglieder unserer Feuerwehr bei den Bauarbeiten selbst tatkräftig Hand angelegt und der Obst- und Gartenbauverein die Bepflanzung der Außenanlage übernommen. »Es war ein langer und schwerer Weg, und wir haben dabei viel gelernt«, meinte Ortsvorsteher Armin Dietz. Auch Dietz dankte besonders Werner Gebhardt, der einen Präsentkorb in Empfang nehmen konnte. Alle guten Wünsche und Dank kam auch von Stadtbrandinspektor Reinhold Dörr. Ein Scheinwerfer wurde als »Einweihungspräsent« übergeben. Applaus und Dank erhielt ein Buch des Spielmanns- und Musikzugs (Leitung Jürgen Zwerenz). Die »Offiziellen« inspizierten das neue »Innenleben« des Gebäudes, in dem neben einem Schulungsraum, einem Übungsraum für die Musik auch das Ortsvorsteherbüro und alle notwendigen Nebenräume, wie Küche und Toilette untergebracht sind. In der »umfunktionierten« Fahrzeughalle saß man noch lange in geselliger Runde beisammen.(Foto:mh) Das neugestaltete Feuerwehrgerätehaus wurde seiner Bestimmung übergeben. Erweitert wurde besonders die Fahrzeughalle, vor der Bürgermeister Weber den beteiligten Akteuren dankte

 

Gießener Allgemeine, Mai 1994
Die Feuerwehr zeigte wieder Einsatzfähigkeit
In Steinheim wurde Team-Cup veranstaltet

Hungen (tr). Den Feuerwehr-Team-Cup 94 veranstaltete am Sonntag die Freiwillige Feuerwehr Hungen-Steinheim in Steinheim. An der Neuauflage des erstmals im letzten Jahr veranstalteten Team-Cups nahmen neun Wehren aus den Städten Hungen, Laubach und Nidda teil.Bei dieser wohl einmaligen Veranstaltung steht nicht nur das feuerwehrtechnische Können, sondern auch das Geschick der Mannschaften im Mittelpunkt. Vom Veranstalter beabsichtigt war auch, daß dieser Wettbewerb für Spaß, Gaudi und Unterhaltung sorgte. Die Mannschaften mußten 13 Aufgaben lösen, für die es jeweils 100 Punkte zu ereichen gab. Im einzelnen waren dies unter anderem die Fahrten nach Koordinaten, Slalomparcours, Luftballonaufblasen, Wasserballontransport, Stahlkugel-Billard. Hier mußte eine Stahlkugel mit zwei Wasserstrahlen in ein Ziel gebracht werden.

Besonders die Spiele, in denen mit der Spritze umgegangen werden mußte (wie das Füllen von Wassereimern aus drei Meter Höhe oder auch der Transport von Kanistern mittels Wasserstrahl) sorgten für viel Belustigung von Seiten der teilnehmenden Teams und den zahlreichen Zuschauern.

Für die teilnehmenden Teams und die Zuschauer standen schon vor der Siegerehrung Werner Gebhardt, Werner Hofmann und Matthias Roth, die die Spiele ausgetüftelt und auch den Ablauforganisiert hatten, als Sieger fest. Und auch Hungens Stadtbrandinspektor Reinhold Dörr und dessen Stellvertreter Richard Pleyer lobten das hohe Engagement der Steinheimer Organisatoren.

Die teilnehmenden Mannschaften waren die der Feuerwehr Hungen-Stadt, Langd I und Langd II, Trais-Horloff, Laubach-Münster und Laubach-Röthges sowie aus Nidda die Mannschaften aus Geiß-Nidda, Ober-Schmitten und aus Ober-Widdersheim. Dieser Team-Cup fand im Rahmen der Einweihungsfeier für das um und ausgebaute Feuerwehrgerätehaus statt.

Umrahmt wurde die Feuerwehr-Veranstaltung vom Spielmanns- und Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Steinheim unter der Leitung von Jürgen Zwerenz. Auch für die Verpflegung der Teams und Gäste hatten die Organisatoren eine große Anzahl an Helfern aufgeboten – Die Fotos zeigen die Teams von Hungen, Trais-Horloff und Langd. (Fotos:tr)

 

Gießener Allgemeine, Mai 1994

Sieger beim Team-Cup ’94

wurde die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Langd II. Mit 1075 Punkten verwies sie Trais-Horloff (1035 Punkte) auf den zweiten Platz. 1000 Punkte erreichte Langd I. Es folgten Laubach-Münster (920), Nidda-Ober-Widdersheim (900), Laubach-Röthges (885), Nidda-Geiß-Nidda (880), Nidda-Ober-Schmitten (820) und Hungen-Stadt (795 Punkte). Aber nicht die Plazierung stand im Vordergrund, sondern der Spaß und ein guter Teamgeist, wie der stellvertretene Stadtbrandinspektof Richard Pleyer und der Hauptorganisator Werner Hofmann sich einig waren. Das Foto zeigt die Siegermannschaft Langd II mit Richard Pleyer (zweiter von rechts) und Werner Hofmann (ganz rechts) (tr/Foto: tr)

 

Gießener Allgemeine, März 1995
Feuerwehr Steinheim: Interesse am Team-Cup steigt weiter an

Hungen-Steinheim (tr). Die Berichte von Wehrführers Walter Philppi und vom Vorsitzenden Gebhardt, standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlungen der Feuerwehr Steinheim, die am Samstagabend im Gerätehaus und in der Gaststätte Stoll stattfanden. Wehrführer Walter Philippi erinnerte an drei Einsätze: einen Ölalarm, einen Einsatz bei Hochwasser und die Hilfe bei einem Wohnhausbrand in Inheiden. Im Rahmen von Aus- und Weiterbildung fanden 14 Übungen und Schulungen statt, darunter eine Nachtalarmübung und eine Waldbrandübung in Rabertshausen. Desweiteren nahm man am Stadtfeuerwehrtag in Nonnenroth sowie am Kreisverbandstag in Annerod teil. Ein Höhepunkt waren die Teilnahme am Steinheimer Tag in Hanau und die 3. Ausrichtung des Team-Cups in Steinheim.Wie Schriftführer Erhard Diehl in seinem Bericht für den Verein ausführte konnte im letzten Jahr pünktlich zum Team-Cup das um- und ausgebaute Gerätehaus am 27. Mai eingeweiht werden. Ein großer Erfolg war auch das erste Oktoberfest im Bürgerhaus. Wie der Leiter des Musikzuges Jürgen Zwerenz mitteilte, besteht der Musikzug derzeit aus 78 Mitglieder, davon sind 29 Jugendliche im Jugendmusikzug. Neben den 45 Übungsstunden absolvierte man 41 Auftritte, u.a. beim Steinheimer Tag in Hanau, beim Rosenfest in Steinfurth und beim Oktoberfest.

Zwerenz berichtete, daß man in der musikalischen Ausbildung eine Trendwende vollzogen habe. Erstmals stünden moderne Lieder an erster Stelle. Man hoffe, damit den Nachwuchs zu motivieren. Erste Ergebnisse werde man beim Frühjahrskonzert am 1. April in Steinheim präsentieren.

Im Anschluß an die Berichte erörterte die Versammlung den von der Steinheimer Feuerwehr veranstalteten Team-Cup, der in diesem Jahr am 7. Mai stattfindet. Der Cup erfreue sich immer größerer Beliebtheit. Hatten an der ersten Veranstaltung 1993 nur sieben Mannschaften teilgenommen, waren es 1994 bereits neun. Für dieses Jahr liegen schon 18 Anmeldungen vor.

 

Gießener Allgemeine, Mai 1995
Die Feuerwehren sind stets für eine Gaudi gut
Insgesamt 19 Mannschaften beteiligten sich am »Teamcup 95« in Steinheim – Der Sieg ging nach Ober-Widdersheim

Hungen- Steinheim (tr). Spaß und Gaudi aber auch feuerwehrtechnisches Wissen und Können waren gefragt beim Feuerwehr-Teamcup, den die Freiwillige Feuerwehr Steinheim am Sonntag veranstaltete. Schon seit Wochen hatten sich die Steinheimer auf diese Veranstaltung vorbereitet. Allen voran sorgten Matthias Roth und Werner Hofmann für einen gelungenen Ablauf. Das Teamcup-Versorgungsteam kümmerte sich vorbildlich um die teilnehmenden Gruppen und die Besucher. In diesem Jahr nahmen 19 Feuerwehrmannschaften an dem Wettbewerb teil, bei dem es um Spiel, Spaß und Geschicklichkeit geht. Die weiteste Anreise hatte die Feuerwehr aus Hanau-Steinheim.Die Veranstaltung hatte am Sonntag um 8 Uhr begonnen. Die Ergebnisse des Wettbewerbs lagen gegen 17 Uhr vor. Sieger wurde in diesem Jahr die Mannschaft aus Nidda-Ober-Widdersheim.

Die Teilnehmer hatten etliche Aufgaben zu bewältigen. Sie mußten nach Koordinaten fahren, zwei Fahrradparcours hinter sich bringen, eine Billardkugel mittels eines Strahlrohrs vorantreiben oder eine Schachtrettung bewältigen, um nur einige der vielen Aufgaben zu nennen.

Eines hat die Steinheimer Feuerwehr mit diesem Teamcup erreicht: Der Wettbewerb kommt nicht nur bei den Feuerwehren, sondern auch bei den vielen Besuchern gut an und stellt unter Beweis, daß die Feuerwehren auch für Spaß und Gaudi zu haben sind.

Eröffnet hatte die Veranstaltung am Morgen Hungens Stadtbrandinspektor Reinhold Dörr. Grußworte sprachen sein Stellvertreter Richard Pleyer und Steinheims Ortsvorsteher Armin Dietz. Infolge des großen Andranges mußte der Spielmannszug der Freiwillige Feuerwehr Steinheim unter der Leitung von Jürgen Zwerenz in den angrenzenden Garten der Familie Kammer ausweichen, um von dort aus die Gäste musikalisch zu unterhalten.

Der Siegermannschaft aus Ober-Widdersheim folgten auf den nächsten Plätzen folgende Teams: Langd II, Trais-Horloff II, Nidda-Ober-Lais, Utphe, Langd I, Nidda-Geiß-Nidda, Laubach-Wetterfeld, Laubach-Münster, Inheiden, Hanau-Steinheim, Lich-Muschenheim, Ranstadt-Dauernheim, Laubach-Röthges, Nidda-Unter-Widdersheim, Rabertshausen, Nidda-Ober-Schmitten, Rodheim und Trais-Horloff I. (Foto:tr)

Insgesamt 19 Mannschaften beteiligten sich am »Teamcup 95« Mannschaft den die Steinheimer Feuerwehr am Sonntag ausrichtete. Den Sieg trug die Mannschaft aus Ober-Widdersheim davon.

 

Gießener Allgemeine, 11. September 1995
Gestern in Steinheim-Feuer vernichtet Maschinenhalle

Hungen (tr). 50000 DM Sachschaden entstand gestern gegen Mittag bei einem Brand in Steinheim. Das Feuer hatte eine Maschinenhalle total vernichtet. Kurz vor 12 Uhr wurde der Brand bei der Steinheimer Feuerwehr gemeldet. Als die Floriansjünger Minuten später am Ort des Geschehens waren, stand die Halle im hellen Flammen. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbargebäude verhindern. In der Halle untergebracht waren landwirtschaftliche Maschinen, ein Wohnwagen und Strohballen. Der Besitzer sagte, kurz zuvor noch in dem Gebäude gewesen zu sein, aber keinen Brandgeruch wahrgenommen zu haben. (Foto:tr)

In Steinheim vernichtete ein Feuer gestern eine Maschinenhalle. Wie die Polizei Grünberg dazu mitteilte kommt als Ursache Brandstiftung infrage. Die Ermittlungen dauern an.

 

Gießener Allgemeine, Mai 1996
Trotz allen Ernstes kommt der Spaß nicht zu kurz
Beim Feuerwehr-Team-Cup in Steinheim waren Gaudi und feuerwehrtechnisches Wissen gefragt- Ober-Widdersheim siegte

Hungen (tr). Spaß und Gaudi, aber auch feuerwehrtechnisches Wissen und Können waren gefragt beim Feuerwehr-Team-Cup, den die Freiwillige Feuerwehr Steinheim am Sonntag veranstaltete. Schon Wochen vorher waren die Mitglieder der Feuerwehr mit den Vorbereitungen beschäftigt, allen voran Werner Hofmann, Matthias Roth und der stellvertretene Wehrführer Thomas Eckel. Speziell für diese Veranstaltung hatte Werner Hofmann für das Zelt eine neue Trägerkonstruktion hergestellt, denn auch bei schlechten Witterung sollten sich die Gäste wohl fühlen, sagte der Vorsitzende der Feuerwehr, Werner Gebhardt. Aber die Steinheimer hatten Glück mit dem Wetter. Welch organisatorischer Aufwand betrieben wurde, zeigte sich an der Zahl der eingesetzten Helfer: Allein 40 Personen sorgten für die ordnungsgemäß Durchführung der Spiele, weitere 25 kümmerten sich um die Bewirtung der Gäste.

Die Veranstaltung hatte um 8 Uhr begonnen. Die Ergebnisse lagen gegen 16 Uhr vor. Sieger wurde auch in diesem Jahr die Mannschaft aus dem benachbarten Nidda-Ober-Widdersheim. Die Mannschaften halten zahlreiche Aufgaben zu erfüllen. Sie mußten, nach Koordinaten fahren, einen Schnellangriff hinlegen und eine Person retten, aber auch mit der Kübelspritze Würfel ins Ziel spritzen oder einen Wassereimer über eine Kletterwand bringen – und zwar möglichst ohne Wasser zu verschütten. Gefragt war auch die Geschicklichkeit eines jeden einzelnen beim Abseilen und beim Fahrparcours, um nur einige der insgesamt zehn Aufgaben zu nennen. Schade nur, daß die Verantwortlichen über zwei Stunden benötigten, um die Ergebnisse zu erstellen. Diese Zeitspanne kam vielen Gästen zu lang vor, aber die Feuerwehr versprach, im kommenden Jahr Abhilfe zu schaffen.

Bei der Siegerehrung übermittelte Hungens 1. Stadtrat Dieter Rützel die Grüße des Magistrates und des Bürgermeisters. Die Grüße des Kreisbrandinspektors Gert Battenfeld übermittelte Kreisbrandmeister Horst Maquardt und die der Hungener Feuerwehren Stadtbrandinspektor Richard Pleyer. Letzterer lobt das große Engagement der Steinheimer Feuerwehr, die mit dieser Veranstaltung beweise, daß bei der Feuerwehr bei allem Ernst der Spaß keineswegs zu kurz komme.

Zusammen mit Werner Hofmann überreichte Pleyer dann Pokale an die Mannschaften. Sieger wurde Ober-Widdersheim. Auf den nächsten Plätzen folgten Mannschaften aus Trais-Horloff, Langd II, Nidda-Geiß-Nidda, Laubach-Wetterfeld, Grünberg-Harbach, Lich-Eberstadt, Wölfersheim, Dauernheim, Nidda-Ober-Lais, Hungen-Rabertshausen, Lich-Birklar, Nidda-Ober-Schmitten, Nidda-Ulfa, Hungen-Rodheim, Lich-Nieder-Bessingen, Wölfersheim-Wohnbach, Hanau-Steinheim, Lich-Muschenheim, Laubach, Wölfersheim-Södel, Laubach-Ruppertsburg und Hungen-Utphe. (Fotos:tr)

Spiel und Spaß wurde großgeschrieben beim Team-Cup 1996 in Steinheim. Sieger wurde die Mannschaft der Feuerwehr aus Nidda-Ober-Widdersheim.