Zeitungsarchiv 2018

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Hungener Wochenblatt, Januar 2018
Weihnachtbaumsammlung

Steinheim (-). Am 13. Januar 2018 hat die Mini- und Jugendfeuerwehr mit Unterstützung der Einsatzabteilung die Weihnachtsbäume eingesammelt.

Allein das Sammeln der Bäume ist für die Kids immer ein riesen Spaß und sie sind mit Feuereifer dabei. Kurz nach 10.00 Uhr ging es mit der Handsirene bepackt einmal komplett durch den Ort. Dabei konnten genau 60 Bäume der Steinheimer eingesammelt und auf den Wagen geladen werden. Nach etwas mehr als einer Wagenladung machten sich die »Feuerwehrleute« alle auf den Weg, um den zweiten Programmpunkt des Tages zu beginnen:das Verbrennen der Bäume. Dies geschah mit etwas Proviant auf dem Kaltenrain. »Wir haben uns riesig über alle gefreut, die unser Spendenschwein, ob mit oder ohne Baum, gefüttert haben. Es wird natürlich komplett der Jugendabteilung zu Gute kommen«, so Alexandra Kammer von der Feuerwehr Steinheim. Insgesamt waren 21 Personen an der Sammlung beteiligt, davon gehören acht Kids der Mini- und Jugendfeuerwehr an.

 

Hungener Wochenblatt, 3. Mai 2018
100 Hungener Kinder lernen richtiges Verhalten im Brandfall

Hungen (de). Wenn die Feuerwehr in den Kindergarten kommt, ist das immer ein großes »Hallo«. Über den Besuch der Brand- Schützer konnten sich nun in allen Hungener Kindergärten die Vorschulkinder freuen. Am Freitag erklärten die Feuerwehrleute, warum ein Feuer entsteht, wie ein Rauchmelder funktioniert und welche Telefonnummer die Feuerwehr hat.

Am Samstag dann trafen sich die rund 100 Kinder im Stützpunktgebäude der Feuerwehr Hungen. Hier konnten sie viele verschiedene Feuerwehrautos anschauen. An einer Station hieß es, mit dem kleinen Strahlrohr Fallklappen umzuschießen, an einer anderen wurde erklärt, warum die Feuerwehr Atemschutzgeräte trägt. Einmal selbst in einem Feuerwehrauto sitzen zu dürfen, war für viele Kinder das Größte. Rund 40 Helfer aus allen Hungener Feuerwehren waren bei der Brandschutzerziehung im Einsatz.

 

Hungener Wochenblatt, 17. Mai 2018

(Steinheim). Über einen kompletten Satz neuer Polo-Shirts konnten sich nun die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Steinheim freuen. Anneliese Kammer (3.v.l.) von der Firma Kammer-Gartengeräte in Hungen übergab diese an den Wehrführer Rafael Kraft und seinen Stellvertreter Andre Repp. Seit über 20 Jahren ist das Familienunternehmen Ansprechpartner, wenn es um Garten- und Forstgeräte geht. Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr im Ortsteil Steinheim zählt derzeit 25 Aktive. Darunter befinden sich vier Feuerwehrfrauen. Eine davon ist Anneliese Kammer, die Firmenchefin. Beim »Tag der offenen Tür« am 9. Juni (ab 14.00 Uhr) werden die neuen Polo-Shirts ebenfalls zu sehen sein.

 

Gießener Allgemeine, 29. Mai 2018
Land unter rund um Hungen

Extreme Gewitter haben am Sonntagabend einige hessische Orte ins Chaos gestürzt. Nach dem Unwetter hat die Woche auch rund um Hungen mit dem großen Aufräumen begonnen. Das Wasser stand zeitweise – wie hier in Bellersheim – einen halben Meter hoch auf den Straßen.

Das Wasser kam einfach von überall Von Christina Jung

Überflutete Straßen, voll gelaufene Keller. Menschen, die 24 Stunden und länger auf den Beinen sind. Das Gewitter, das am späten Sonntagabend über Bellersheim hinwegzog und viel zu viel Wasser mitbrachte, hinterließ Spuren, die auch am Tag danach noch nicht gänzlich beseitigt werden konnten.
Jede Menge Hausrat und Büromaterialien, gepackt in Wäschekörbe, Speisbütten oder Kunststoffkisten. Dazwischen Teppiche, Couchteile, Sessel, Schränke, Kommoden. Außerdem Elektro- und Hifi-Geräte. Alles steht im Freien, rund um das Haus verteilt. Das meiste unbrauchbar, weil die Eigentümer es nicht schnell genug vor den Wassermassen retten konnten, die am späten Sonntagabend über Bellersheim hereinbrachen und zahlreiche Keller und Garagen überfluteten. So wie die von Udo Matthiae im Burggarten 8.

Das große Aufräumen hat begonnen: Die letzten Keller werden am Morgen ausgepumt. (Fotos:jsh)

Ein Feld war mit den Fluten davon geflossen

»Wie ein Fluss kam das Wasser vom Sportplatz her in die Straße gelaufen«, erzählt der Bellersheimer. Innerhalb von 15 Minuten habe es im kompletten Untergeschoss etwa anderthalb Meter hoch gestanden. Zeit zum Handeln blieb ihm und seiner Familie kaum. Computer und einige andere wichtige Dinge aus einem Büro wurden in Sicherheit gebracht. Dann war es auch schon zu spät. Zwei Autos konnte Matthiae nicht in Sicherheit bringen. Die Feuerwehr, die im Haus schräg gegenüber wegen eines Dachstuhlbrandes im Einsatz war, weil dort der Blitz eingeschlagen hatte, parkte mit mehreren Fahrzeugen auf der Straße. Ein Durchkommen – unmöglich.

In den voll gelaufenen Häusern beginnen die Aufräumarbeiten

Ausnahmezustand im närrischen Hungener Stadtteil, nicht nur im Burggarten. Vor allem der Ortskern ist stark betroffen. Noch am Montagmittag sind die Menschen im Einsatz, um die Folgen des Unwetters zu beseitigen. Ein Ende der Aufräumarbeiten ist für viele nicht in Sicht. Braune Lachen, wohin das Auge reicht. Schäden, die in ihrem vollem Umfang noch nicht ersichtlich sind. Die Feuerwehr ist vor Ort, um die letzten Keller auszupumpen und Straßen vom Schlamm zu säubern. Freunde,Verwandte und Nachbarn der vielen Betroffenen packen mit an.

»Es kamen unheimlich viele, um zu helfen«, berichtet Sabine Weil, die Wie viele Bellersheimer die ganze Nacht auf den Beinen war. Ihren Wagen konnte sie gerade noch retten. Den Rest in Hof, Scheune und ehemaligen Stallungen nicht. »Alles, was nicht angebunden war, schwamm im Wasser. Und das war kurz davor, in die Wohnung zu laufen«, erzählt die Frau des Ortsvorstehers, der zur Zeit des Unwetters im Feuerwehreinsatz war.

In Obbornhofen liegt noch in der Mittagshitze zentimeterhoch der Hagel auf den Straßen

»Erst kam das Gewitter, dann Hagel, starker Regen. Plötzlich lief das Wasser in Strömen die Kirchgasse herunter und in den Hof hinein. Wir wussten gar nicht, was wir zuerst retten sollten«, berichtet sie. Die Weils sind gleich mehrfach vom Unwetter betroffen, weil dieses auch das Nachbarhaus in der Münzenberger Straße und den Firmensitz in der Bettenhäuser Straße nicht verschonte.
Um die Ecke in der Steggasse steht der Schlamm teils noch zentimeterhoch. Beim Laufen ist Vorsicht geboten. Rutschgefahr! Natalia Günther und ihr Mann sind seit dem frühen Morgen auf den Beinen. Mithilfe von Nachbarn und Verwandten entrümpeln sie die nassen, dreckigen Räume. »Keller, Heizungsraum, Garage und Hof – alles stand voll Wasser«, sagt sie. Wo es herkam? »Von Bettenhausen, von Münzenberg, einfach von überall.« 150 Liter Regen pro Quadratmeter waren es laut eines Wetterexperten, der in der Nacht vor Ort gewesen war.

Eine Mauer in der Bellersheimer Ortsmitte hält den Wassermassen nicht stand

Seit dem Morgen sind auch Bauhofmitarbeiter in den betroffenen Stadtteilen im Einsatz. In Bellersheim müssen die Überreste einer Mauer weggeschafft werden, die neben dem Feuerwehrgerätehaus gestanden hatte. Auch sie fiel den Wassermassen zum Opfer, ebenso das Auto eines Aktiven, das davor gestanden hatte. »Auf einmal hat es einen Riesenschlag gegeben«, erzählt Martina Kloos, die mit ihrem Lebensgefährten Björn Mühlhans schräg gegenüber wohnt. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie eigentlich gedacht, das Ganze sei überstanden. Der Regen hatte aufgehört. Das Gewitter war fast vorbei, der Keller unbeschadet. »Doch dann kam es zwischen den Häusern runter wie ein reißender Bach, und auf einmal war da nur noch Wasser.« Bis sechs Uhr morgens wird geräumt und gesäubert. Nach drei Stunden Schlaf geht es weiter.
Mittlerweile brennt die Sonne vom Himmel. Die Temperaturen klettern der 30 Grad-Marke entgegen. Eine Abkühlung von oben wäre jetzt schön. Doch die Bellersheimer haben erst einmal genug davon.

150 Kräfte im Einsatz – insgesamt 70 Keller leergepumpt

Auch für Hungens Bürgermeister Rainer Wengorsch war die Nacht zum Montag kurz, erst gegen 5 Uhr in der Früh kam er zur verdienten Bettruhe. Mit gut 100 anderen Fans hatte er das »Team Villingen« zum Hessentag in Korbach begleitet. Wie berichtet, schrammte das dolle Dorf haarscharf an einem Podestplatz vorbei, kehrte mit einem blauen »Onkel Otto« zurück.
Kein Vergleich dazu aber das Pech, das den Nachbarorten beschert war: Kaum dass Wengorsch kurz nach zehn Hungen erreicht hatte, gingen auf seinem Handy die Alarmmeldungen der Feuerwehr ein. Wie er im Gespräch mit dieser Zeitung berichtete, fand kurze Zeit später im Feuerwehrstützpunkt die erste Einsatzbesprechung statt. Neben den lokalen Kräften unter anderem mit dabei Kreisbrandinspektor Mario Binsen.
Die ganze Nacht über sollten dann 150 Feuerwehrmänner und -frauen, verteilt auf über 20 Einsatzabteilungen, mit den Folgen des Unwetters beschäftigt sein. Insgesamt nicht weniger als 70 Keller mussten leergepumpt werden.
Sozusagen Auftakt des lokalen Unwettergeschehens war ein Blitzeinschlag in ein Gebäude im Bellersheimer Burggarten gewesen. Den dadurch ausgelösten Dachstuhlbrand konnte die Wehr schnell löschen – hierbeikam der Starkregen zupass. Aber nur hierbei. Denn wenig später waren bereits viele Straßen überflutet. Kein Wunder: Rund 150 Liter gingen binnen kurzer Zeit auf einen Quadratmeter nieder. Am schwersten betroffen war Bellersheim. Auch wegen der Topo-fraphie: Von den Hängen rundum strömten ie Fluten herab, bahnten sich ihren Weg durch den Ort, vor allem durch die Münzen-berger Straße. Ein geparktes Auto wurde beim Einsturz einer Mauer beschädigt.

Zahlreiche Straßen, wie hier in Bellersheim, werden überflutet. (Foto: einsatzfotos.tv)

Vergleichsweise glimpflich kamen die Kernstadt und Trais-Horloff davon, wo die Feuerwehr nur zwei beziehungsweise fünf Anwesen »trockenlegen« musste. Im Dorf am See wurde auch der Hochbehälter in Mitleidenschaft gezogen, der auch Utphe versorgt. Nach einer Prüfung konnte Wengorsch jedoch Entwarnung geben: »Die Trinkwasserversorgung ist sichergestellt.« Der Behälter sei geschweißt, Wasser und Schlamm hätten nicht eindringen könnenen.
Wie in der Vorwoche bereits in Feldatal und Mücke im Vogelsbergkreis, wie in Bellersheim, so wurde auch im Hungener Stadtteil Obbornhofen das Feldwasser zum Problem. Vom Regen aufgeweichte Erde wurde hang-abwärts zur Ortslage hin gedrückt. Mit Baggern und Räumfahrzeugen rückten am Montag Einsatzkräfte an, um etwa verstopfte Entwässerungsgräben freizuräumen.
»Hagelmäßig« war Obbornhofen der Schwerpunkt: Stellenweise, so Wengorsch, hätten sich die Eiskörner bis zu 30 Zentimeter hoch gestapelt. Schäden trug dort auch der Spielplatz davon.
In allen Hungen-Dörfern war der gestrige Tag von Aufräumarbeiten geprägt. Neben den Hausbesitzern und Helfern war wiederum die Feuerwehr Hungen mit drei Abteilungen vor Ort, unterstützten aufs Neue die Bürger mit Muskel- und Maschinenkraft. Zur Entlastung waren auch wieder die Langsdorfer gekommen.
Zum Glück wurde bei dem Unwetter niemand verletzt, auch keiner der Einsatzkräfte, denen Wengorsch ausdrücklich für ihren Einsatz bis an den Rand Erschöpfung dankte. Der Dank des Bürgermeisters ging nicht zuletzt auch an die Kameraden aus den umliegenden Gemeinden, etwa aus Staufenberg, Pohlheim, Langsdorf oder Grünberg. Nicht zu vergessen die Busecker, die mit Sandsäcken so manches Leck abdichteten. (tb)

 

Gießener Allgemeine, 5. Juni 2018
Seit 49 Jahren Steinheim-Treffen

Orte gleichen Namens kommen an der Donau zusammen – Hungener Delegation mit dabei
Hungen (pad). »Steinheimer aller Länder, trefft euch!« So könnte man jedenfalls beschreiben, was nun in Steinheim an der Donau stattfand: Abordnungen aller acht Steinheims – allein zwei davon aus Hessen -sowie ein Steinheim aus Luxemburg kamen nun beim Steinheimtreffen zusammen.

Fahrgemeinschaft mit Hanauern
In Steinheim an der Donau gab es gleich mehrfach Grund zu feiern: Der Ort wurde 900 Jahre alt, ist vor 40 Jahren in die Stadt Dillingen eingemeindet worden. Da folgten die Hungener Steinheimer gerne der Einladung, die von den dortigen Feuerwehrkameraden kam. Im Eeisebus bildeten Steinheimer – die aus Hungen und die aus Hanau -eine Fahrgemeinschaft. Bei einem Kommersabend wurde dann in Steinheim auf alle Steinheimer angestoßen.

Tags drauf wurde gemeinsam gefrühstückt, die Kirche besucht und von der »Dillinger Blasmusik« begleitet das Mittagessen eingenommen. Danach überbrachte jedes Steinheim ein Geschenk an die Gastgeber, was zudem stets mit der Feuerwehr zu tun hat. Im nächsten Jahr wird sich in Steinheim/Hanau getroffen: Hier fand vor dann 50 Jahren das erste Treffen der Steinheimer statt – ein passender Ort für das Jubiläum.

Die Hungener Steinheimer beim Steinheim-Tag. (Foto: Dpi)

 

Licher Wochenblatt, 14. Juni 2018
Fettexplosion beim »Tag der Feuerwehr« Steinheim

Steinheim (de). Eine gewaltige Feuerlanze steigt in den Himmel. Da wird schnell klar, warum man brennendes Fett nicht mit Wasser löschen sollte: Die eigene Küche würde dem Feuerball nicht genügend Platz bieten, man selbst das Ganze wohl kaum überleben. Die Fettexplosion war eine der spektakulären Vorführungen, welche die Freiwillige Feuerwehr Steinheim beim Tag ihrer offenen Tür am Samstag präsentierte.

Die spektakuläre Fettexplosion

Übrigens: Da waren keine Tricks im Spiel. Die Fettexplosion entsteht dadurch, dass das brennende Fett mehrere hundert Grad heiß ist – deutlich mehr als die Siedetemperatur von Wasser. Wenn das Wasser auf das heiße Fett trifft, verdampft es schlagartig. Dabei reißt es kleine Fetttröpfchen mit, die nun schlagartig verbrennen.
Deutlich harmloser war die Übung, welche die Mini- und Jugendfeuerwehr zeigten. Vor den Augen mehrerer hundert Zuschauer löschten sie eine vor dem Dorfgemeinschaftshaus stehende brennende Badewanne. Die Minifeuerwehr Steinheim wird von drei Rodheimer Kindern unterstützt. Beide Feuerwehren überlegen, die Nachwuchsabteilungen zusammenzulegen, um Synergie-Effekte zu nutzen. Geübt wird jeden zweiten Donnerstag um 16.15 Uhr, der genaue Plan hängt am Gerätehaus aus. Auch die Einsatzabteilungen der beiden Orte üben bereits gemeinsam, um sich auf größere Einsätze effektiv vorzubereiten.
Die Nachbarwehr hat am 18. August ihren Tag der offenen Tür. Um bereits die Jüngsten für die Feuerwehr zu begeistern, gab es auf dem Spielplatz einen Feuerwehr-Spieleparcours. Unter anderem konnte man mit einem Schlauch kegeln und mit dem D-Strahlrohr Dosen abschießen. Die Besucher unterhielt zudem der Musikzug Steinheim.

Mini- und Jugendfeuerwehr zeigen eine gemeinsame Übung. (Bilder: de)

 

Licher Wochenblatt, 23. August 2018
Nachwuchswerbung beim »Tag der Feuerwehr«

Rodheim (hl) »Wir brauchen Verstärkung, komm mach mit« unter diesem Motto veranstaltete die Feuerwehr Rodheim einen »Tag der Feuerwehr«. Hierzu konnte Wehrführer Peter Weber zahlreiche Besucher auf dem Rodheimer Sportplatz begrüßen.

Wasserentnahme am offenen Gewässer

Darunter auch die Kameraden aus Steinheim, aus Hungen und den stellvertretenden Stadtbrandinspektor Jörg Ritter. Wie viele Wehren in den kleinen Orten haben auch die Rodheimer seit einigen Jahren Probleme mit dem Nachwuchs, und das wirkt sich auch hier auf die Einsatzfähigkeit aus.

Das bedeutet man kann kaum noch eine einsatzfähige Abteilung stellen. Dies hat dann bereits vor zwei Jahren dazu geführt, dass die Rodheimer zusammen mit der Nachbar-Wehr aus Steinheim eine Einsatzgemeinschaft bilden. Es konnten zwar einige ehemalige aktive wiedergewonnen werden aber mit derzeit 14 Mitgliedern ist man doch an der unteren Grenze. Die Zusammenarbeit mit den Kameraden aus Steinheim hat sich bewährt, und so wird man sich über kurz oder lang Gedanken darüber mach müssen ob es sich rechnet das alte und renovierungsbedürftige Gerätehaus in Steinheim zu modernisieren oder ob es nicht besser sei einen neuen Standort für beide Orte zu errichten, wie es bereits einmal in der Vergangenheit in den politischen Gremien gefordert worden war.

Öffnung einer Wohnungstür zur Brandbekämpfung

Generell, so Peter Weber sei man in den beiden Stadtteilen schon dafür die beiden Standorte zu erhalten aber hier sei es die Frage wie die Politik entscheide, denn noch sei man in der Findungsphase und man weiß nicht wie sich das einmal in der Zukunft entwickelt. In Rodheim seien die Zeichen derzeit auf die Verstärkung der Einsatzabteilung gerichtet und dazu solle auch diese Veranstaltung dienen meinte Weber. Dass sie einsatzfähig sind zeigten dann die gemeinsamen Übungen der beiden Wehren aus Rodheim und Steinheim.

Rettung einer Person

Während die Rodheimer einen Schnellangriff mit einer offenen Wasserentnahmestelle demonstrierten, zeigten die Steinheimer Kameraden Brandbekämpfung und Personenrettung unter Einsatz von Atemschutz-Geräten.Dies sei eine gute Möglichkeit gewesen sich der Öffentlichkeit zu präsentieren meinten auch viele der Besucher und sie hoffen dass ihre Feuerwehr auch künftig für sie im Einsatz ist um ihr Hab und Gut zu schützen.