Zeitungsarchiv 2001

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Gießener Allgemeine, März 2001
Werner Gebhardt ist Ehrenmitglied der Feuerwehr
Jahreshauptversammlung in Steinheim – Armin Hofmann ist neuer Wehrführer, Anneliese Kammer seine Stellvertreterin

Hungen (tr). Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr in Steinheim standen die Wahlen. Weil ‚Thomas Eckel sein Amt als Wehrführer aus beruflichen Gründen niederlegen musste, wählte die Einsatzabteilung Armin Hofmann zu seinem Nachfolger. Er wurde gleichzeitig Gerätewart. Als Stellvertreter wurde mit Anneliese Kammer erstmals eine Frau gewählt. Gruppenführer wurde Markus Hofmann. Eckel erinnerte im Jahresbericht an einen Brandschutzsicherungsdienst und drei technischen Hilfeleistungen. Im übrigen fanden fünf Unterrichtsabende, sieben Übungen und zwei Alarmübungen statt. Zur Diskussion stand die Gründung einer Jugendabteilung. Burkhard Jochem berichtete, dass sich nach der ersten Werbeaktion sechs Jugendliche gemeldet hätten. Grußworte sprachen Stadtverordnetenvorsteher Ernst Spengel und Ortsvorsteher Armin Dietz. Stadtverordneter Reinhold Fritz begrüßte die Initiative, eine Jugendabteilung zu gründen. Stadtbrandinspektor Eichard Pleyer verabschiedete Thomas Eckel.

Die Mitgliederversammlung des Feuerwehrvereins eröffnete Pleyer mit einem Fachvortrag über vorbeugenden Brandschutz in Haushalt. Erhard Diehl gab eine Übersicht über die Aktivitäten im vergangenen Jahr. Dazu gehörte die Organisation des achten Team-Cups, ein Doppelkonzert des Musikzugs mit Musikern aus dem belgischen Zoersel und die Ausrichtung der Weihnachtsfeier für die Ortsvereine.

Über die Arbeit des Musik- und Spielmannszuges mit 61 Aktiven berichtete Jürgen Zwerenz. Durch eine Werbeaktion in der Grundschule Hungen konnten zwölf neue Mitglieder gewonnen werden. In der Ausbildung sind zurzeit 18 Schüler und Jugendliche. Zur Ausbildung wurden Seminare in Wettenberg und beim Landesjugend-Blasorchester des Hessischen Musikverbandes besucht. Als Höhepunkt der 32 Auftritte bezeichnete Zwerenz das Doppelkonzert mit der königlichen Harmonie »De Vriendenband« im Bürgerhaus Langd und in Zoersel. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Wahl des Vorstandes. Nach 25 Jahren Arbeit als Schriftführer legte Erhard Diehl das Amt nieder. Seine Nachfolgerin wurde Andrea Oberheim. Der übrige Vorstand wurde wiedergewählt: Vorsitzender Werner Hofmann, Stellvertreter Jürgen Zwerenz , Rechner Jürgen Knaus, Schriftführerin Andrea Oberheim, Jugendvertreter Sven Kammer. Vertreter der Ehren- und Altersabteilung ist Volker Kammer, Vertreter des Musikzugs sind Hartmut Bipp und Andrea Oberheim. Der Vorsitzende zeichnete vier verdiente Mitglieder aus. Werner Gebhardt wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Er ist seit über 30 Jahren Mitglied und engagierte sich als stellvertretender Wehrführer und Wehrführer sowie 2. Vorsitzender und 1. Vorsitzender »Er hat vorgelebt, was Vereinsarbeit bedeutet«, erklärte Hofmann. Sein positiver Einfluss sei auch im Musikzug, dem er noch heute als Aktiver angehört, spürbar geworden.

Weiter wurden Armin Hofmann und Markus Hofmann für 15 Jahre aktive Tätigkeit in der Einsatzabteilung ausgezeichnet. Den Vereinsteller erhielt Erhard Diehl, der 25 Jahre Schriftführer war.


Die Steinheimer Feuerwehr bedankte sich bei langjährigen Mitstreitern.  (Foto:tr)

 

Hungener Anzeiger, Juli 2001
Steinheimer feierten „ihr“ Fest in Westfalen

Steinheim (-). Mit dem „Steinheimer Tag“ in Steinheim/Westfalen am 26. und 27. Mai diesen Jahres und am Wochenende vom 23. und 24. Juni in Steinheim/ Neu-Ulm fand das traditionelle Treffen der Steinheimer aus dem gesamten Bundesgebiet seine Fortsetzung. Während Steinheim/Nordrhein-Westfalen sich als schmucke, aufstrebende Stadt präsentierte, war Steinheim/Neu-Ulm wohl eher mit dem Hungener Stadtteil zu vergleichen -klein, aber fein. Am Samstagnachmittag stand ein Besuch in der wunderschönen Stadt Ulm an, die durch das Münster und nicht zuletzt durch die Altstadt ein äußerst reizvolles Flair ausstrahlt.

Am Abend war „Allgäu-Power“ angesagt, eine Band, die eine Bombenstimmung verbreitete. Nach dem Festgottesdienst am Sonntagmorgen begann der offizielle Steinheimer Tag, bei dem die Grußworte übermittelt und die Gastgeschenke ausgetauscht wurden.

Nach dem Festzug durch den prächtig geschmückten Ort spielten dann die Steinheimer Musikanten unter Leitung von Jürgen Zwerenz zu Beginn zum immer wieder sehenswerten Fahneneinmarsch und anschließend zur Unterhaltung in der voll besetzten Festhalle. Es gelang auch hier den Steinheimer Feuerwehrmusikern, die sicherlich blasmusikverwöhnten Festbesucher zu begeistern. Die herzliche Gastfreundschaft, die der hessischen Abordnung in den beiden „Steinheims“ entgegen gebracht wurde, lässt sich schwer beschreiben.

Die „Hungener“ Steinheimer beim Fest der verschiedenen „Steinheims“ in Westfalen

 

Licher Wochenblatt, September 2001
Licher Brandschützer waren die Besten

Birklar (gv). »Rauchmelder retten Leben« war das Anliegen der Freiwilligen Feuerwehr Birklar beim Tag der offenen Tür. Sie können auch im privaten Haushalt helfen, ein Feuer schon in der Entstehung zu erkennen. Damit steigen die eigenen Chancen, das Feuer noch zu verhindern oder die Feuerwehr kann früher alarmiert werden.Im Gespräch mit den Wehrleuten und durch Bild und Schrift wurden die Besucher ausführlich informiert. Die Kinder durften mit einem Strahlrohr ein Becherwerk in Bewegung setzen und sich je nach Geschick damit an einer aufsteigenden Skala selbst zum Hauptbrandmeister befördern.

Daneben stand ein Feuermelder, der bei entsprechendem Druck aus dem Strahlrohr den Alarm auslöste. Es war ein spielerischer Anreiz, der Jugendfeuerwehr beizutreten, die am Vortag mit der Austragung des Stadtpokals ihr 10-jähriges Bestehen gefeiert hatte.

Begleitet wurde der Tag der offenen Tür von einem Staffelwettkampf, den die Birklarer zum dritten Mal ausrichteten. »Top 112« nennen sie ihn in Anlehnung an die Notrufnummer. 10 Wehren aus der Umgebung beteiligten sich. Acht Aufgaben waren zu lösen. Zu den feuerwehrtechnischen Übungen kam das Wissen über Gefahrgut, Personenrettung und Umgang mit der Motorsäge. Mehrfach war der Teamgeist zur Lösung der Aufgaben gefordert. »Hier konnte jeder etwas für den Feuerwehralltag mitnehmen«, meinte Stadtbrandinspektor Wolfgang Seipp, der gemeinsam mit Stadtrat Klaus Senkbeil und Wehrführer Ernst-Ludwig Müller die Siegerehrung vornahm.

Mit 3.752 Punkten kam die Freiwillige Feuerwehr Lich schon dicht an die Maximalpunktzahl von 4.000 heran und holte sich den Pokal. Auf dem zweiten Platz lagen die Steinheimer, nur knapp 100 Punkte darunter. Mit etwas mehr Abstand bei 3.362 Punkten wurde Ober-Bessingen Dritter. Mit im Wettbewerb waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Wölfersheim, Södel, Bettenhausen, Ettingshausen, Melbach, Eberstadt und Trais-Münzenberg.

 

Gießener Anzeiger, November 2001
Erste Hilfe Kurs

(ivi) 20 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Steinheim absolvierten jetzt einen Erste Hilfe Kurs. Monika Böhmel vom DRK Hungen leitete den 16 Stunden-Lehrgang. Für die aktiven Feuerwehrleute ist der Kurs alle drei Jahre vorgeschrieben. Sechs Mitglieder des Musikzuges, zwei Jugendliche und drei passive Mitglieder hatten sich angeschlossen. Der Intensivkurs erfordert keine Prüfung, aber Monika Böhmel, die ehrenamtlich beim DRK tätig ist, überzeugte sich am Ende mit einer Wiederholung vom Erfolg ihrer praktischen Anleitungen. (Foto:ivi)